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Reportage |
10.06.2003 | | Siemens-Anlage für BurdaYukom Durchgängige Verbindung mit dem Kunden Die BurdaYukom Publishing GmbH modernisiert ihr Kommunikationsnetz und setzt dabei auf das Real Time IP-System "HiPath 3700" von Siemens.
Als Komplettdienstleister im Bereich der B2B-Kundenkommunikation ist die BurdaYukom Publishing GmbH Marktführer in der Bundesrepublik. Doch: "Jeder Kunde ist anders, hat seine speziellen Bedürfnisse", erläutert Mark Dietrich, Leiter Business Development bei BurdaYukom. Daher seien ein ausgeprägtes Branchenverständnis und die Möglichkeit unabdingbar, schnell und flexibel auf veränderte Anforderungen zu reagieren. Ob Publikationen in verschiedenen Sprachen zu realisieren oder kurzfristig neue Inhalte etwa für Sonderaktionen bereitzustellen sind: Ohne lückenlose Verzahnung der verschiedenen Abteilungen und die ständige Anbindung des externen Netzwerks lassen sich diese Aufgaben nicht wirtschaftlich lösen.
Hinzu kommt - je nach Zielgruppe - die Technik-Affinität, gerade bei der Planung und Durchführung von Response-Aktionen. So wächst die Anzahl der Leser, die weitergehende Informationen im Internet nachlesen wollen oder an Umfragen per E-Mail teilnehmen. "Auch bei Gewinnspielen erfreuen sich die neuen Medien großer Beliebtheit", meint Dietrich und nennt Beispiele. So werden Aktionen im jeweiligen Printmedium angekündigt und dabei auf den Internet-Auftritt verwiesen. Die Leser werden dadurch ins Netz geführt, nehmen schließlich mittels E-Form an Verlosungen teil und hinterlassen ihr spezifisches Kundenprofil mit soziodemografischen Angaben oder Themeninteressen.
"Wir wollten eine Komplettlösung, die alle Kommunikationsarten in einer Applikation abbildet und dabei kostengünstig und zukunftssicher ist", erläutert Thomas Singbartl, IT-Leiter bei BurdaYukom. Siemens ICN und verschiedene Wettbewerber wurden aufgefordert, eine neue Lösung zu präsentieren. Dabei sollten die bestehenden Messaging-Systeme aktualisiert und vereinheitlicht, der externe Abruf von Fax, E-Mail und Voicemail realisiert werden. Durch direkten Datenzugriff sollten die internen und externen Mitarbeiter in der Lage sein, aktuelle Informationen direkt ins System von BurdaYukom zu weiteren Bearbeitung zu stellen. Zum anderen sollten sie eingehende Informationen - gleich aus welchem Kommunikationskanal - auch mobil von jedem Internetzugang oder Telefon aus abfragen können. Mit Blick auf die zunehmende Konvergenz von Sprache und Daten sollte das neue System zudem für die IP-Telefonie vorbereitet werden. Für die hauseigenen Techniker war darüber hinaus die Möglichkeit wichtig, die gesamte Anlage intern, aber auch aus der Ferne zu warten.
Siemens ICN erhielt schließlich den Zuschlag. Das Projekt wurde von der Planung bis zu Implementierung und Betrieb in weniger als sechs Monaten abgeschlossen. Zum Einsatz kommt nun die "HiPath-3700"-Lösung in Verbindung mit der Unified-Messaging-Applikation "HiPath Xpressions". So konnte die herkömmliche Telefonie mit Microsofts "Exchange 2000 Server" verbunden werden. Damit gehört die Zeit der Medienbrüche der Vergangenheit an. Egal ob Fax oder Voicemail, SMS oder E-Mail: Sämtliche Kommunikationskanäle werden nun an jedem einzelnen Arbeitsplatz gebündelt. Egal, ob die Mitarbeiter am Arbeitsplatz im Büro sitzen oder nicht.
Sind Mitarbeiter unterwegs, wählen sie sich einfach in das Unified-Messaging-System ein und lassen sich mit ihrer eigenen Durchwahlnummer verbinden. Zunächst erhalten sie dann voll automatisiert Auskunft, wie viele Mails, Anrufe und Faxe eingegangen sind. Danach können sich die Mitarbeiter je nach Wunsch die eingegangenen Informationen vorlesen, weiterleiten oder auch auf einem Faxgerät ausdrucken lassen. "Dies schafft eine bessere Kundenbindung", erläutert Redaktionsleiter Peter Schneider. Denn eingehende Informationen können schneller verarbeitet werden. Zudem behielten die Kunden ihren gewohnten Ansprechpartner, auch wenn dieser unterwegs sei oder von Zuhause aus arbeite.
Dem dient auch Communication over IP durch das in das Real Time IP System integrierte Gateway "HiPath HG 1500". Mitarbeiter, die über IP mit dem Firmennetz kommunizieren, sind, wie herkömmliche TDM-Teilnehmer auch, über Ihre persönliche Nebenstelle zu erreichen. Sind sie außer Haus, stellen sie zunächst über ihren Computer eine Verbindung zum Unternehmensnetzwerk her. Für die Kommunikation benötigen sie lediglich die Client-Software "optiClient 130" auf ihrem PC oder Notebook sowie ein Headset oder eine Multimedia-Tastatur mit integriertem Telefon. Steht die WAN-Verbindung (Wide Area Network), geht kein Kundenanruf ins Leere. "Er wird über das Gateway auf die Internetverbindung gelegt und erreicht den Mitarbeiter dort, wo er ist", erläutert Singbartl.
Bei der Anbindung der verschiedenen Standorte ergeben sich weitere Vorteile. So fallen bei IP-Telefonaten außer den Internetzugangsgebühren keine weiteren Kosten an. Zudem sind alle Standorte unter der gleichen Nummer erreichbar.
Weitere Informationen im Internet unter: http://www.siemens.com/icn | Druckansicht »
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