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24.06.2009 | | Wireless-LAN Drahtlos auf Wachstumskurs Der Sportartikel-Hersteller ASICS Europe setzt auf 802.11n. Der neue WLAN-Standard soll den Wachstumskurs des Unternehmens unterstützen, die Geschäftsprozesse dank VoIP-Integration optimieren, für mehr Mobilität sorgen und bei einem Umzug der Europazentrale von ASICS reibungslos die Kommunikation sicherstellen.
Wir wollten ein drahtloses Netzwerk, das für den Einsatz von VoIP geeignet ist, in das sich unsere Mitarbeiter und Besucher mit ihren Laptops und PDAs ganz einfach einloggen können und das von uns problemlos erweitert und verlegt werden kann«, erzählt Duke Wolff, Technical Consultant bei ASICS Europe. »Lancom war einer der wenigen Hersteller, die Access-Points liefern konnten, die unseren gesamten Anforderungskatalog erfüllten – einschließlich aller Nice-to-Haves.« Heute verfügt die Europazentrale von ASICS im niederländischen Hoofddorp über ein skalierbares, drahtloses Netzwerk basierend auf dem neuesten Standard: 802.11n.
Flexibles Wachstum
ASICS befindet sich auf Wachstumskurs, aber die derzeitigen Räumlichkeiten in Hoofddorp halten dem Wachstum nicht Stand. Nicht von ungefähr sucht das Unternehmen daher schon seit einiger Zeit ein neues Verwaltungsgebäude. Bis es soweit ist, hat man mit der Schaffung zusätzlicher, flexibler Arbeitsplätze und dank mehr Mobilität eine gute Zwischenlösung gefunden. Um dies zu ermöglichen, hat sich das Unternehmen dazu entschieden, zusätzlich zu seinem kabelgebundenen Netzwerk ein drahtloses Netzwerk zu installieren. Damit können die Mitarbeiter überall im Gebäude arbeiten und bequem mit ihrem Laptop oder PDA auf das Netzwerk zugreifen. Weiterer Vorteil: das Netz ist mobil und unterstützt damit die Umzugsbestrebungen der Geschäftsleitung. Wolff: »Im Hinblick auf den künftigen Umzug wäre es eine Sünde gewesen, in ein verkabeltes Netzwerk zu investieren, denn das können wir nicht in unser neues Bürogebäude mitnehmen.«
Anforderungen
Bevor sich ASICS auf die Suche nach einer geeigneten Infrastruktur für das neue Netz machte, legte das Unternehmen die Anforderungen an das neue Netzwerk fest. Dabei gab es eine Reihe harter Anforderungen, die es zu erfüllen galt.
So sollte das Netzwerk den Mitarbeitern mehr interne Mobilität bieten, damit sie sich überall im Bürogebäude in das Netzwerk einloggen können – nicht nur mit ihrem Laptop, sondern auch mit ihrem PDA. Zudem sollte das drahtlose Netzwerk diverse VLANs unterstützen und für den Einsatz von VoIP geeignet sein – denn bei ASICS Europe wird zurzeit auf IP-Telefonie umgestellt. Die letzte Anforderung bestand darin, dass sich Besucher problemlos in das Netzwerk einloggen können. »Es kommen regelmäßig ASICS-Mitarbeiter aus anderen Ländern zu Besuch, die Daten und Anwendungen aus dem zentralen Netzwerk benötigen. Auch sie müssen in bei ihren Besuchen in Hoofddorp problemlos arbeiten können«, erläutert Wolff den Hintergrund dieser Anforderung.
Standard mit Extraleistungen
»Die Wahl des am besten geeigneten Herstellers fiel indes leicht«, so Wolff. »Lancom punktete mit seiner standardmäßigen Feature-Vielfalt und seinem ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis.« Beides zusammen war für ASICS Europe der entscheidende Grund, bei der Einrichtung des neuen WLAN auf Technologie des deutschen Herstellers zu setzen. Insgesamt 24 Access-Points vom Typ Lancom-L-310agn-Wireless stellen die WLAN-Versorgung am Europasitz des Sportartikel-Herstellers sicher.
»Während andere Hersteller reine Access-Points liefern, bietet Lancom eine Lösung mit standardmäßiger Verwaltungssoftware und Service-Unterstützung«, erzählt Wolff. Selbstverständlich entsprach das Equipment der Aachener auch allen harten Anforderungen auf seiner Liste. So unterstützen die Access-Points den Betrieb mehrerer VLANs sowie Fast-Roaming. Dass dem so ist, wusste Wolff bereits im Vorfeld. Denn er hatte bereits bei seinem vorherigen Arbeitgeber mit Lancom-Produkten gearbeitet und gute Erfahrungen gemacht.
Das bestätigte sich beim Testen der neuen Umgebung dann auch direkt. Wenn wir auf Probleme stießen, stand unser technischer Ansprechpartner von Lancom noch am selben Morgen vor der Tür, um diese zu lösen. Auch Lumiad, der Implementierungspartner, hat uns außerordentlich gut beim Testen, Implementieren und Optimieren des Wireless-LANs unterstützt.«
Vorreiter
Genauso wie bei der Fertigung innovativer Sportartikel möchte ASICS Europe auch Vorreiter hinsichtlich des drahtlosen Netzwerks sein. »Alte« Technologie kam daher nicht in Frage. Im Gegenteil: das Unternehmen entschied sich, für sein WLAN auf den neuesten Standard zu setzen, auf 802.11n. Wolff: »802.11n macht das Netzwerk schneller. Außerdem benötigen wir weniger Access-Points für die Netzwerkabdeckung im gesamten Bürogebäude. Ein 802.11n-Access-Point hat nämlich eine größere Funkfeldabdeckung als ein ansonsten vergleichbares Gerät auf Basis von 802.11a/b/g.«
Auch in punkto Management erfüllt das neue WLAN seine hohen Ansprüche. Durch den Einsatz eines Lancom-WLAN-Controllers kann das ganze Netz einfach und zentral verwaltet werden – standortübergreifend. Die »Intelligenz« wird dazu von den Access-Points in den Controller verlagert. »Dank des Controllers können wir das WLAN in Hoofddorp und die Netzwerke in anderen europäischen Filialen zentral verwalten, die ebenfalls schon mit Lancom-Access-Points arbeiten.«
»Mit unserem neuen WLAN sind wir bereit für die Zukunft. Wenn wir umziehen, können wir das vollständige System problemlos in unser neues Firmengebäude verlegen und sogar erweitern«, so Wolff. Es müssen dann lediglich zusätzliche Access-Points hinzugefügt werden. »Wir sind auf der ganzen Linie zufrieden mit unserer Wireless-Umgebung. Nicht umsonst überlegen wir, auch die restlichen europäischen Standorte mit einem 802.11n-WLAN auszustatten.«
Outdoor-Vernetzung
Auch außerhalb der normalen Büroumgebung setzt ASICS auf die Expertise der Aachener. So wurde kürzlich eine neue Lagerhalle in der deutschen Niederlassung in Neuss in Betrieb genommen. Innerhalb von drei Wochen musste diese mit der Halle auf der gegenüberliegenden Straßenseite vernetzt werden, um durchgängige Abläufe zu garantieren.
Um die Hallen zu vernetzen, installierte Implementierungspartner Lumiad eine 802.11n-Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit zwei Lancom-Outdoor-Access-Points vom Typ OAP-310agn, die die beiden Lagerhallen breitbandig miteinander vernetzen. Jeder Access-Point unterstützt sowohl 802.11n als auch 802.11a/b/g.
Jost Hanraets, freier Journalist | Druckansicht »
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