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Forum Konvergenz & Wireless  News        Ausdruck vom: 5.9.2010
URL: http://www.konvergenz-forum.de/druck.php?id=951

Statement – Andreas von Meyer zu Knonow, Avaya-Tenovis

SIP führt zu konvergenter Kommunikation

Die Entwicklung der Konvergenz führt nicht nur Sprache, Daten und Video in einem Netz zusammen, sondern integriert diese in bestehende Kommunikationsprozesse. Eine zentrale Rolle spielt dabei SIP (Session-Initiation-Protocol). Dieses erlaubt, beispielsweise die Kommunikation in Abhängigkeit von der Anwesenheit (Präsenz) zu steuern.

Voice-over-IP erfreut sich zunehmender Popularität. Doch die Möglichkeiten, welche die IP-Kommunikation bietet, sind bei weitem nicht auf Telefonate beschränkt. "Nach unserer Ansicht durchlaufen Unternehmen in der Evolution der Konvergenz drei Phasen", so Andreas von Meyer zu Knonow, Vice-President von Global-Product-Solutions, EMEA, bei Avaya-Tenovis. "Firmen haben zunächst zwei getrennte Infrastrukturen für die Sprach- und Datenkommunikation betrieben, oder noch betreiben sie noch. Nun führen die Unternehmen zunehmend Sprach-, Daten- und Videoanwendungen zu einem konvergenten Netzwerk zusammen. Dem schließt sich die Integration der Lösungen in existierende Geschäftsabläufe und Unternehmensprozesse an. Dadurch verbessert sich das Zusammenspiel der Mitarbeiter, und es wird eine größere Effizienz bei der Aufgabenabwicklung erreicht. Somit wirkt sich diese Prozessintegration positiv auf die Gesamtproduktivität aus."

Auf dem Weg zu konvergenter Kommunikation spielt das Session-Initiation-Protocol (SIP) eine gewichtige Rolle. Der Standard ist nicht auf IP-Telefonie beschränkt, sondern unterstützt auch multimediale Sessions oder Audio- und Videokonferenzen. SIP ist ein auf Text basierendes Netzwerkprotokoll, das HTTP sehr ähnelt. Es baut Kommunikationssitzungen zwischen zwei und mehr Teilnehmern verzögerungsfrei auf oder beendet sie. Weiter kann der Anwender die Kommunikationsform verändern und etwa direkt vom Chat zum Telefongespräch wechseln. Über das Protokoll lassen sich Dienste einführen und nutzen, wie sie mit dem Standard H.323 nicht möglich sind. Hierzu zählt beispielsweise die Übertragung von Präsenzinformationen. Beim Präsenz-Service melden sich Anwender, unabhängig davon, wo sie sich gerade aufhalten und welches Gerät sie nutzen, über ihre User-ID an einem SIP-Proxy-Server an. Geräte können etwa Telefon, Mobiltelefon, Desktop-Multimedia-Client oder PDA sein. Mitarbeiter eines Unternehmens stellen dann auf einen Blick fest, ob dieser Kollege derzeit erreichbar ist, und über welches Kommunikationsmedium er kontaktiert werden möchte. Weiterhin legt der Anwender fest, wie eingehende Gespräche und Nachrichten auf Grund der Absender-ID behandelt werden. So kann er vorab definieren, dass bestimmte Anrufe zu ihm durchgestellt oder als Textnachricht eingehen, während andere auf seine Mailbox weitergeleitet werden. Die Verfügbarkeit dieser Dienste verbessert die Mitarbeitermobilität und resultiert in einer effizienteren Kommunikation.

"Auf Grund offener Standards sind auf SIP basierende Produkte auch in einer Umgebung einsetzbar, die sich aus Komponenten unterschiedlicher Hersteller zusammensetzt. So unterstützt auch die Avaya-Tenovis-Lösung jede Art von SIP-Telefon beziehungsweise -Geräte anderer Hersteller", so von Meyer zu Knonow weiter. Das SIP-Protokoll erhöht somit nicht nur die Flexibilität hinsichtlich der Services, sondern auch in Bezug auf das eingesetzte System.

Weitere Informationen im Internet unter:
http://www.avaya.tenovis.com
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