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TK-Systemwechsel durch Tenovis
Universität Siegen migriert auf Voice-over-IP
Moderne Zeiten brechen an der Universität Siegen an. Eine sanfte Migration der TK-Systeme zu VoIP durch Tenovis schafft die Grundlage für eine durchgängige Sprach-/Datenintegration.
Um die bestehende TK-Struktur in den Netzverbund zu integrieren und eine sanfte VoIP-Migration zu ermöglichen, werden zwei "Communication Server Integral 55" implementiert, die sowohl herkömmliche Telefonie als auch VoIP unterstützen. Dezentrale TK-Systeme an kleineren Standorten werden durch IP-Endgeräte abgelöst. Integrale Bestandteile der Lösung sind das Management-Tool "TIMA" für eine einfache Administration und das Unified-Messaging-System zur Einbindung weiterer Kommunikationskanäle.
Für Anhänger konvergenter Kommunikationslösungen gibt es eine Schrecksekunde: An der Universität Siegen scheinen Sprach- und Datenwelt strikt voneinander getrennt zu sein. Aber diese Trennung existiert nur im Organisationsplan. "Das geht noch auf die klassische Abgrenzung zwischen Nachrichtentechnik und Datenverarbeitung zurück. In der Praxis ziehen wir längst an einem Strang", erklären Bernd Schade, Leiter Betriebstechnik und zuständig für die gesamte TK-Ausstattung, und Lothar Hofmann vom Hochschulrechenzentrum. So wurde auch die Integration der Telefonanlagen in das Netzwerk des Hochschulrechenzentrums und die sanfte Migration zu Voice-over-IP von beiden gemeinsam auf den Weg gebracht. Dabei waren die Ziele wie einheitliche Infrastruktur, Investitionssicherheit und Kostenoptimierung ebenso nahe liegend wie anspruchsvoll.
In einem ersten Schritt integrierte Tenovis die vorhandenen TK-Systeme - "Integral 333" und sieben dezentrale "33XE" - in das Richtfunknetz der Universität, um die Übertragungskapazitäten zwischen den Standorten nicht nur für Daten-, sondern auch für Sprachverkehr nutzen zu können. Mit der Implementierung von zwei Communication-Server-Integral-55 folgten dann vor rund eineinhalb Jahren die ersten Maßnahmen in Richtung Voice-over-IP. Beide I-55-Server wurden in den bestehenden Netzverbund integriert und bildeten die Grundlage für die VoIP-Migration. Während die Hauptanlage Integral-333 künftig sukzessive abgelöst wird, konnte zum Beispiel die bisherige Telefonanlage im Museumsgebäude der Universität bereits komplett durch IP-Telefone ersetzt und die bislang erforderliche Telekom-Festverbindung gekündigt werden. An anderen Standorten wird unter Nutzung der Ethernet-LANs eine gemischte Konfiguration aus VoIP und herkömmlicher Telefonie (lokale Integral-33XE) betrieben. Als besonderer Vorteil ergibt sich: Die abgestufte Tenovis-Lösung verlangt keine Technologie-Schnitte und gewährleistet Investitionsschutz. Zurzeit sind an neun Uni-Standorten insgesamt rund 2100 analoge und ISDN-Endgeräte, über 150 IP-Telefone und zwei OSPC-Vermittlungsplätze im Einsatz.
Ein Unified-Messaging-System (UMS) für 350 User bindet weitere Kommunikationsdienste in das E-Mail-System der Universität ein und ermöglicht deutliche Arbeitserleichterungen in der Zentralverwaltung. Für eine einfache Administration der gesamten Telekommunikations-Infrastruktur sorgt das Management-Tool "TIMA ADN Professional". TIMA dient der Universität Siegen auch als Ergänzung zum Wartungsvertrag, da Konfigurationsänderungen oder Fehleranalysen in Eigenregie durchgeführt werden können und eine Unterstützung durch Tenovis-Techniker in der Regel nur bei komplexen Fehlern und Installationen erforderlich ist.
Weitere Informationen im Internet unter:
http://www.tenovis.de