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Statement: Engelbert Hörmannsdorfer, Konvergenz & Wireless Forum
Geheimwaffe WLAN
Wenn Sie sich so anschauen, welche Chips von Kommunikationschipanbietern wie Intel, Broadcom oder ST Microelectronics so auf den Markt geworfen werden, dann muss sich eigentlich eine Meinung aufdrängen: In den nächsten Jahren wird es zu massiven Umwälzungen im Mobilfunk kommen.
Wenn Sie sich so anschauen, welche Chips von Kommunikationschipanbietern wie Intel, Broadcom oder ST Microelectronics so auf den Markt geworfen werden, dann muss sich eigentlich eine Meinung aufdrängen: In den nächsten Jahren wird es zu massiven Umwälzungen im Mobilfunk kommen. Der Einsatz von immer leistungsfähigeren Prozessoren in den Handys und der Einsatz des Internet-Protokolls (IP) für Mobilfunkgespräche läßt eigentlich keine andere Schlussfolgerung zu. Ich behaupte sogar: Langfristig wird das mobile Telefonieren gar nichts mehr kosten. Die Netzbetreiber werden statt dessen ihr Geld nur mit der Datenübertragung verdienen. IP-Backbonenetze mit drahtlosem Zugang werden sich zu hochleistungsfähigen und mobilen Kommunikationsplattformen entwickeln.
Der derzeitige Boom bei der Einrichtung von öffentlichen Hotspots für WLAN scheint das zu untermauern. Denn auch der Mobilfunk wird sich nicht mehr auf die Frage nach dem Access-Protocol für Datenverkehr konzentrieren, ob es sich um Edge, GPRS oder UMTS handelt. Dieser Ansatz aus der dritten Generation der Mobilfunknetze ist im Grunde schon überholt. Mit WLAN und darauf folgend Wi-Max zeichnet sich bereits die nächste Generation ab, in der Mobilfunk und Festnetz konvergieren, die auf Basis von IP arbeiten und mit jedem verbreitetem Zugangsmedium und -protokoll arbeiten können.