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Infrastruktur
Technik für Solartechnik-Expansion
Moderne D-Link-Technik sorgt bei Wagner & Co. Solartechnik aus Cölbe bei Marburg für eine zeitgemäße und flexible Netzwerk-Infrastruktur, die den gestiegenen Anforderungen des expandierenden Unternehmens Rechnung trägt.
Die fossilen Brennstoffe Öl, Gas und Kohle liefern zwar heute noch einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung in unseren Breitengraden, dennoch steht fest: Alternativen Energien wie der Solarenergie gehört die Zukunft. Von diesem Trend profitiert das vor 30 Jahren gegründete Unternehmen Wagner & Co spürbar. Aus dem einstigen Kleinbetrieb mit neun Firmengründern ist heute ein erfolgreiches Unternehmen der Solarbranche geworden, das ein jährliches Umsatzwachstum von 40 Prozent ausweist. Mit rund 300 Mitarbeitern, mehreren Firmenstandorten, Verkaufsniederlassungen sowie Tochterfirmen ist Wagner & Co ein gesunder Mittelständler, der sich im rasant wachsenden Photovoltaik-Markt zu bedeutsamer Größe entwickelt hat. Um auch selbst einen Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu leisten, setzt Wagner & Co intern auf zertifizierte Managementsysteme für Qualität, Sicherheit und Umweltschutz.
Die kontinuierliche Expansion des Unternehmens stellte auch an die EDV Herausforderungen: So entsprach die Performance des Firmennetzes auf Grund des Mitarbeiterzuwachses, mehrerer Firmenstandorte und gestiegener Mobilitätsanforderungen im Frühjahr 2008 nicht mehr den Anforderungen. Eine interne Analyse ergab, dass das Firmennetz künftig Gigabit-Geschwindigkeit erreichen sollte und auch eine größere Switch-Performance von Nöten war. Zudem sollte eine solide WLAN-Infrastruktur auf- und ausgebaut werden, da das Unternehmen immer mehr mobile Mitarbeiter beschäftigt und auch externe Kräfte und Besucher drahtlos das Firmennetz nutzen sollten.
Dem Wachstum des Unternehmens musste mit intelligenten, managebaren Geräten für ein strukturiertes Netzwerk Rechnung getragen werden. Weitere Anforderungen waren eine deutliche Erhöhung der Port-Anzahl und eine Verbesserung der Ausfallsicherheit. An drei Standorten setzt Wagner die Switch-Technologie ein. Allein der Hauptstandort in Cölbe umfasst dabei fünf Bürogebäude, die untereinander mit Glasfaser verbunden sind. Ein weiteres Gebäude ist mit Wimax angebunden. Zwei weitere Standorte des Unternehmens sind per "Business Access IP", kurz BAIP, der Lösung eines großen Netzbetreibers, mit dem Internet verbunden. Zwischen den Standorten gibt es verschlüsselte Tunnel, so dass der Betrieb eines großen IP-Netzwerkes über mehrere Standorte hinweg möglich ist.
Wagner & Co. nutzt eine Serverlandschaft, die mehrheitlich aus IBM-Servern mit zwei Netzwerkkarten und Failover bestehen. Eine große ESX-Umgebung ist ebenfalls im Einsatz. An den entfernt liegenden Standorten setzt das Unternehmen primär auf Thin-Clients. Ziel der Modernisierung war es auch, die Netzwerkinfrastruktur im Unternehmen zu vereinheitlichen.
Für die auf mehrere Gebäude verteilte Serverlandschaft galt es, ein Hochgeschwindigkeits-Backbone mit Redundanzen zu schaffen. An das neue Backbone sollten innerhalb der Gebäude Client-Switch-Stacks angeschlossen werden. In mehreren Gebäuden an verschiedenen Standorten erfolgte der Aufbau von WLANs mit unterschiedlichen Sicherheitssystemen. Um die Netzwerksicherheit zu erhöhen mussten unterschiedliche VLANs in Betrieb gehen.
Weitere Kundenanforderungen galt es zu berücksichtigen: Die Server sollten nur über definierte Verbindungen zu den Client-Stacks erreichbar sein. NAP-Security-Mechanismen sollten bis auf Switch-Ebene umgesetzt werden. Um die Netzwerksicherheit darüber hinaus zu erhöhen, wurden Viren- und Intrusion-Prevention-Systeme schon auf Switch-Ebene implementiert. Geplant ist zudem die Integration der NAP-Sicherheitstechnik des Active-Directories auf Basis von Windows-Server-2008.
Da die bestehenden Systeme überaltert waren, musste die komplette LAN-Infrastruktur des Unternehmens modernisiert werden. Der Zeitrahmen bis zur Inbetriebnahme betrug für dieses Projekt lediglich drei Monate. Zusammen mit dem Partner, der l-e-c.com , konnte dieses anspruchsvolle Ziel erreicht werden. Während der gesamten Umbauphase erfolgten die Maßnahmen in enger Abstimmung zwischen D-Link, dem Lieferanten der zentralen Netzwerkkomponenten, der l-e-c.com als betreuenden Partner und Wagner & Co.
In der Planungsphase wurde geklärt, welche Hardware die gestellten Anforderungen passgenau erfüllt. Großen Wert legte Wagner & Co. in der Roll-out-Phase auf eine stufenweise Einführung, bei der man die jeweils beteiligten IT-Mitarbeiter mit einbezog. So erfolgte zunächst die Inbetriebnahme des Server-Backbones in einer geplanten Downtime. Auf den Wechsel der Hardware folgte die Implementierung einzelner Themen Schritt für Schritt.
Um unnötige Komplikationen zu vermeiden, beschloss Wagner & Co. in Abstimmung mit D-Link und l-e-c.com im Vorfeld den Aufbau einer Testumgebung. Hier erfolgte die Inbetriebnahme und Konfiguration der einzelnen Systeme, die danach etappenweise in Betrieb gingen. Nach dem Start des neuen Server-Backbones erfolgte hier auch die Vorinstallation einzelner Client-Stacks. Deren Installation und Inbetriebnahme geschah dann schrittweise in den einzelnen Gebäuden unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten.
Für die modernisierten LAN-Infrastruktur bei der Wagner & Co. Solartechnik kamen folgende Produkte zum Einsatz:
- Layer-2- und Layer-3-Gigabit-Switches (DGS-3400-/DGS-3600-Familie),
- Wireless-Switch-Lösung von D-Link (Wireless-Switch DWS-3024 mit dazugehörigem Access Point) sowie
- "NetDefend UTM Small/Medium Business Firewall DFL-860".
Weitere Informationen im Internet unter:
http://www.dlink.de