zurück zur Übersicht/Meldung
Digitale Sprache für den Mittelstand
Bedarfsgerechter Umstieg
Voice-over-IP (VoIP) ist ein derzeit heiß diskutiertes Thema. Dabei fragen sich die ITK-Verantwortlichen und Geschäftsführer von mittelständischen Unternehmen häufig, ob diese Technik für sie überhaupt relevant ist.
Falls ja, geht es als Nächstes darum, wie sie ihre Kommunikation auf VoIP umstellen können. Die erste Antwort ist klar: IP-Telefonie sollten Mittelständler in Betracht ziehen. Denn Unternehmen winken beim Einsatz von VoIP viele Vorteile: Kostenreduzierung durch den Übergang zu einem konvergentem Netz, geringerer Managementaufwand oder Reduzierung der Schnittstellen. Weitere Pluspunkte sind geringere Hard- und Softwareinvestitionen, niedrigere Betriebskosten, weniger Wartungsaufwand, einfachere Netzveränderungen oder eine kostengünstigere Anwendungsintegration. Wie so oft gibt es kein Pauschalurteil für oder gegen den Einsatz der neuen Technologie, denn erst das Einsatzfeld entscheidet. Aber generell gilt, dass Firmen mit abgesetzten Filialen, Heimarbeitsplätzen oder vielen Außendienstmitarbeitern davon profitieren. Ziehen in einem Unternehmen die Mitarbeiter häufig von innerhalb eines Standortes um, ist auch dort IP-Telefonie interessant.
Was müssen Unternehmen nun tun, um von den Vorteilen der IP-Telefonie zu profitieren? In vielen Fällen ist ein schrittweiser Umstieg der richtige Weg. Dabei erweitert ein Unternehmen sein bestehendes System bedarfsgerecht. Es setzt die neue Technologie nur dort ein, wo sie Nutzen bringt. Dies schützt bestehende Investitionen. In einem solchen Hybridsystem spielen dann alle Technologien zusammen.
Steht die Anschaffung eines neuen Kommunikationssystems an, sollte ein Unternehmen auch über VoIP nachdenken. Der jeweilige Einsatzbereich entscheidet dann, ob ein reines IP- oder ein Hybridsystem die bessere Lösung ist. Dazu muss geprüft werden, ob die IT-Infrastruktur für IP-Telefonie geeignet ist. Jedes Unternehmen ist gut beraten, sich einen erfahrenen Experten an Bord zu holen, wenn es um die Erweiterung oder Neuanschaffung des Kommunikationssystems geht. Business-Kommunikationsdienstleister wie Avaya-Tenovis beraten ihre Kunden umfassend beim Umstieg in die IP-Telefonie. Alle Kommunikationssysteme von Avaya-Tenovis -- "Integral 5", "Integral 55", "IP Office" und "Communication Manager" -- lassen sich je nach Bedarf um VoIP erweiten. Auch vorhandene Systeme anderer Hersteller können um IP-Komponenten ergänzt werden.
Mehrere Hundert erfolgreich realisierte Projekte in mittelständischen Unternehmen allein in Deutschland beweisen die Praxistauglichkeit. Beispielsweise setzt die europäische Niederlassung von "LeMaitre" im hessischen Sulzbach auf VoIP für die interne Kommunikation. Le-Maitre ist ein Anbieter von Instrumenten für die Gefäßchirurgie. Die neu bezogenen Räumlichkeiten des Unternehmens sind mit einem IP-Office-System ausgestattet.
Unternehmen können darüber hinaus den gesamten Betrieb sowie Wartung und Pflege ihres (IP-) Kommunikationssystem in die Hände von Spezialisten leben. Bei den modernen Hosting-Angeboten ist sogar kein eigenes System vor Ort mehr nötig. Stattdessen sind die Firmen über eine Breitbandverbindung mit einer Großanlage in einem Rechenzentrum verbunden. Dieses stellt sowohl Telefonie als auch Internetzugang und Applikationen wie Unified-Messaging-Systeme oder Exchange bereit. Dies ist gerade für Mittelständler attraktiv. Sie profitieren auf diese Weise von Anwendungen, die auf Grund ihres Preises sonst nur großen Firmen vorbehalten sind. Obendrein können sich die Nutzer dann auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren.
Andreas von Meyer zu Knonow, Vice-President Global-Product-Solutions, Avaya-Tenovis
Weitere Informationen im Internet unter:
http://www.avaya.tenovis.com